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Aktuelles
Aktuelles 2026
Inhalt wird gerade aufbereitet und folgt in Kürze.
Aktuelles 2025
Das Jahr begann recht ruhig und zumindest im Schiedsbereich sollte es auch so bleiben.
Irgendwie schienen die Menschen aus meinem Bezirk des Streitens müde geworden zu sein.
Für mich war es in Ordnung, ich weiß aus meiner mittlerweile über 15 jährigen Erfahrung, dass es ein ständiges Auf- und Ab sowohl bei den Schiedsfällen als auch bei den Mediatonen gibt.
Aber ich litt dennoch nicht unter Arbeitsmangel, auch auf Mallorca gab es viel zu tun.
Doch dann geschahen einige Dinge, die das Jahr 2025 für mich zu einem der Jahre machten, die man nicht vergisst.
Zunächst bekam ich einen großen Auftrag im Bereich der Wirtschaftsmediation aus einem international agierenden Unternehmen
mit Sitz der Fertigung in der Nähe meines Wohnortes. In einem für das Funktionieren der Auftragsabwicklung
zuständigen Team kriselte es massiv. An manchen Stellschrauben konnte man nichts ändern, die Teammitglieder
saßen in einem Großraumbüro mit entsprechendem Lautstärkepegel und die Zusammensetzung war von Alter und Ausbildung her sehr unterschiedlich. Alte Hasen ohne Universitätsabschluss, dafür mit jeder Menge Erfahrung, saßen neben jungen, hochmotivierten Mitarbeiterinnen,
die frisch von der Uni kamen.
Der Prozess zog sich über mehrere Wochen, erst kamen Einzelgespräche und danach mehrere Mediationstermine, zunächst nur mit den hauptsächlich betroffenen Personen und danach mit dem ganzen Team. Für mich eine große Herausforderung, denn in den Familienmediationen sitzen höchsten drei oder vier Personen mit mir am Tisch, meist sogar nur zwei. Hier kam ich mir zeitweise vor wie die Lehrerin in einer Schulklasse, zum Glück mit sehr friedlich
und konstruktiv mitarbeitenden Schülern.
Am Ende stellten wir einen Code of Conduct zusammen, ein Regelwerk, das für alle Gültigkeit haben sollte und großformatig an mehreren Stellen des Großraumbüros aufgehängt wurde. Ein für mich sehr befriedigendes und sogar teilweise emotionales Ergebnis, als sich ehemalige Kontrahentinnen in den
Arm nahmen und sich für ihr Verhalten entschuldigten.
Das andere wichtige Ereignis war mein erster Fernsehauftritt im November. Ich war von einem in Mönchengladbach lebenden freien Autor für ein Studiogespräch in der WDR-Servicezeit angefragt worden und erzählte der Moderatorin Yvonne Willicks in wenigen Minuten das Wichtigste über das Schiedsamt. Am Ende war sie vom Verfahren zur Beilegung von Nachbarschaftsstreitigkeiten absolut überzeugt. Aber aufregend war das Ganze schon und in der Garderobe neben namhaften Journalisten und Redakteuren zu sitzen, war ein Erlebnis für sich.
Aktuelles 2024
Neben einigen interessanten Schiedsfällen und Mediationen, vor allem im familiären Bereich, st das Jahr 2024 immer mehr geprägt von Arbeiten in den diversen Funktionen des BDS, allesamt ehrenamtlich. Unser Schulungsprogramm in der Landesvereinigung wurde deutlich ausgebaut, unter den mehr als 1200 aktiven Schiedspersonen in NRW gibt es viele, die an Schulungen entweder obligatorisch teilnehmen müssen, weil sie neu im Amt sind oder solche, die sich für unsere Angebote für Fortgeschrittene, etwa im Bereich der mediativen Techniken, begeistern.
In der Bezirksvereinigung Mönchengladbach mit rund 11 Kommunen und 5 Amtsgerichten gibt es naturgemäß auch immer Fluktuation. Schiedspersonen scheiden aus Alters- oder persönlichen Gründen aus und der Bezirk muss neu besetzt werden. Das erfolgt zwar durch die jeweilige Kommune, aber ich als Vertreterin der Dachorganisation habe ein Empfehlungsrecht bei der Auswahl neuer Schiedspersonen. Ich nehme diese Aufgabe sehr ernst und führe schon seit einigen Jahren mit jedem Bewerber / jeder Bewerberin entweder in Präsenz oder online ein Kennenlerngespräch durch. Nicht, um denjenigen „auf Herz und Nieren“ auf seine Eignung zu prüfen, sondern vielmehr, um ihnen einen Überblick über die Vielfalt der Aufgaben zu geben, die im Fall der Wahl auf sie zukommen. Denn niemand soll seine Bewerbung mit falschen Vorstellungen vom Amt aufrechterhalten und hinterher frustriert feststellen, dass er oder sie sich das doch ganz anders vorgestellt hätte. Allein die auch in diesem Bereich sehr stark ausgeprägte Bürokratie ist für viele ein Schrecken, dabei ist unser Formularserver eine wertvolle Hilfe, sich in dem doch sehr komplexen Verfahren Schiedsamt zurechtzufinden und möglichst keine Fehler zu machen, die sich bei einer rechtlichen Überprüfung negativ für die Parteien auswirken könnten.
In einem Onlinevortrag habe ich diversen Vertretern der Fraktionen im Rat unserer Stadt einmal aufgezeigt, wie vielschichtig und verantwortungsvoll das Schiedsamt ist und dass eine Schiedsperson nicht nur die wenigen formalen Voraussetzungen (Alter, Wohnsitz, nicht unter Betreuung stehend oder in Vermögensverfall geraten sein) erfüllen muss, sondern dass sie eine Schlüsselfunktion im Gefüge der Justiz unseres Landes hat. Der eine oder andere Teilnehmer meinte hinterher, es sei gut, dass er diesen Vortrag gehört habe, dann wisse er wenigstens, welches Ehrenamt er nach seiner Pensionierung NICHT ausüben werde. Zum Glück finden sich aber doch immer wieder sehr qualifizierte und hochengagierte Menschen, so dass es mir oft schwerfällt, aufgrund des Gespräches eine Empfehlung abzugeben.
Aktuelles 2023
Das Jahr begann mit einem tollen Mediationsauftrag: Mutter und Tochter fanden nach vielen über Jahre hinaus gewachsenen Konflikten keinen Draht mehr zueinander. Da sie weit auseinander wohnten und sich nicht so oft persönlich trafen, war eine Online-Mediation das Mittel der Wahl.
Ob aus Mallorca oder aus Mönchengladbach, wir hielten mehrere Sitzungen per Microsoft Teams ab und ich empfand die Situation sehr befriedigend, zumal es mir gelang, viele Missverständnisse auszuräumen und die beiden Damen dazu zu bringen, miteinander zu sprechen. Dadurch, dass sie direkt in die Kamera schauten, konnte ich ihre Mimik sehr gut erkennen und entsprechend besser reagieren, als wenn sich jemand in einer Präsenzsitzung einfach abwendet. Das Endergebnis war, dass sich die Damen zu einem Spaziergang trafen, um endlich wieder persönlich aufeinander zu treffen.
Immer noch allein auf der Insel, hatte ich einige schwierige Aufgaben in meiner Funktion als Präsidentin der Wohnanlage zu bewältigen, bei denen mir meine Mediations- und Coachingausbildung immer wieder zugute kam.
So gab es etwa großen Stress mit einem neuen Eigentümer-Ehepaar, das, ohne sich mit den Nachbarn abzusprechen, im Frühsommer mit gewaltigen Renovierungsarbeiten in ihrem Apartment zu beginnen. Diese Arbeiten waren mit einer Unmenge an Schmutz, Staub und vor allem unerträglichem Lärm den ganzen Tag über verbunden. Zudem gab es seitens des mittlerweile eingeschalteten Anwalts des neuen Ehepaares massive Anschuldigungen gegen einen anderen Eigentümer, er wurde als „neuer Hitler“ bezeichnet. Daraufhin wurde auch von seiner Seite eine Anwältin engagiert.
Ich sah einen langwierigen und kosten- und nervenzehrenden Rechtsstreit zwischen Nicht-Mallorquinern auf uns zukommen. So lud ich das neue Ehepaar und den angeschuldigten anderen Eigentümern zu einer Mediation ein. Eine sinnvolle und letztlich für alle Beteiligten optimale Alternative, es gelang mir, Missverständnisse auszuräumen und gegenseitiges Verständnis aufzubauen.
Parallel dazu berief ich eine Online-Sitzung aller Eigentümer ein, in der jeder Teilnehmer die Möglichkeit hatte, seinen Standpunkt bezüglich der Renovierungsarbeiten und des Verhaltens der neuen Eigentümer darzustellen. Um solche Situationen künftig auszuschließen, vereinbarten wir eine Erweiterung der Hausordnung und Satzung, in der die Vorgehensweise bei lauten und schmutzigen Renovierungsarbeiten verbindlich geregelt wurde.
Aktuelles 2022
So langsam normalisiert sich die Situation wieder, Schiedsverfahren laufen wie gewohnt, aber ich stelle im Lauf des Jahres fest, dass die Zahl der Fälle deutlich zurückgegangen ist. Die Schrecken der Coronazeit stecken den Menschen offensichtlich noch in den Knochen, für viele haben sich die Prioritäten verschoben und man fragt sich, ob der Ärger, den man mit dem Nachbarn hat, wirklich so schlimm ist, dass man ihn im Schiedsamt und später vielleicht auch vor Gericht austragen müsste.
Die Landesvereinigung bietet in diesem Jahr einen Mix aus Online- und auch wieder Präsenzseminaren an, wobei es bei letzteren schon noch Einschränkungen und Hinweise gibt, wie man sich zu verhalten hat.
Mein Mann und ich konnten im Februar nach geschlagenen zwei Jahren Besuchsverbot endlich wieder in unsere zweite Heimat Mallorca zurückkehren und mussten dort erst einmal „Klar Schiff“ machen. Obwohl unser Zuhause einmal pro Woche von einer Reinigungskraft besucht werden durfte (auf Mallorca waren die Beschränkungen noch weit härter als bei uns) gab es für uns genug zu tun, unter anderem mussten diverse Elektrogeräte neu angeschafft werden.
Auch meine Arbeit als Präsidentin unserer Wohnanlage nahm wieder Fahrt auf. Natürlich hatte es auch in den Jahren meiner Abwesenheit ausführlichen Online-Kontakt mit den anderen Eigentümern und vor allem mit unserer sehr kompetenten Hausverwaltung gegeben, aber es ist immer etwas anderes, wenn man diese Dinge vor Ort erledigen kann.
Familiär bedingt konnte mein Mann ab April nicht mehr mit nach Mallorca reisen, so dass ich immer wieder für mehrere Wochen allein dort war.
Es gab einen sehr interessanten Coaching-Auftrag. Ein uns bekanntes Pärchen hatte sich getrennt, die Trennung ging von ihr aus und er war sehr verletzt. Viele Stunden habe ich mit ihm verbracht, wir haben seine Gefühle und Befindlichkeiten analysiert und die Entwicklungen aufgearbeitet. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis er wieder Freude am Leben hatte. Mittlerweile hat er eine neue Partnerin, mit der er seinen Ruhestand genießt und mit ihr und zwei Hunden im Wohnmobil durch Europa reist.
Im Vorstand der Landesvereinigung wurde mir die Aufgabe zugeteilt, Referenten für diverse Vorträge bei Veranstaltungen der Landes- und Bezirksvereinigungen zu finden. Auf diese Weise lernte ich eine Reihe hochinteressante Mediatoren, Coaches und Spezialisten in Gewaltfreier Kommunikation kennen.
Aktuelles 2021
2021, das zweite Coronajahr mit zahlreichen Vorschriften, Einschränkungen und angesichts der nun bald verfügbaren Impfstoffe Spaltung der Gesellschaft in Impfbefürworter und Impfgegner. Eine schwierige Zeit…
Nach den Vorbereitungen Ende 2020 starteten im Januar die ersten Onlinekurse der Landesvereinigung NRW für neue, kürzlich vereidigte Schiedspersonen, die in der Hoffnung lebten, ihr Amt auch bald einmal praktisch ausüben zu dürfen. Umso wichtiger war es, dass sie in den Schulungen das erste, wichtige Rüstzeug für ihre Arbeit bekommen konnten.
Die Kurse waren sehr gut besucht und ich bin selber zeitweise dabei gewesen. Es war sehr interessant, die neuen Kollegen und Kolleginnen zumindest digital einmal sehen zu können, normalerweise gibt es ja nur Mailkontakt mit ihnen und der zuständigen Kommune.
Im Lauf des Jahres durften wir, ausgestattet mit den nötigen Impfnachweisen und mit strenger Maskenpflicht, wieder in unsere Amtsräume zurückkehren und Verhandlungen abhalten. Manche Verfahren, die ich in 2020 ruhend gestellt hatte, hatten sich mittlerweile erledigt, einigen blieben und es kamen auch ein paar neue dazu.
Eine für mich und die Beteiligten sehr bemerkenswerte Aktion gab es im Sommer, von mir hauptsächlich online durchgeführt. Ich wurde mit einem heftigen Erbschaftskonflikt von zwei Schwestern konfrontiert, die die eine, die mich kontaktierte, an den Rand der geistigen und körperlichen Erschöpfung brachte. Diverse Notare und Anwälte waren eingeschaltet, kamen aber nicht wirklich in die Gänge. Ich nahm über eine Kollegin Kontakt mit der anderen Schwester auf und erreichte tatsächlich, dass diese dem letzten Einigungsvorschlag ihrer Schwester zustimmte und der jahrelang schwelende Streit beigelegt werden konnte. Ein Fall, der mich persönlich auch sehr berührte.
Im September fand, immer noch mit vielen coronabedingten Einschränkungen und mit einem Jahr Verspätung die Bundesvertreterversammlung des BDS in Bad Wildungen statt. Zu meiner großen Freude wurde ich zur Stellvertreteden Bundesschriftführerin gewählt und bin seither Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes. Meine Arbeit hat nichts mir dem aktuellen Tagesgeschäft des Schlichtens zu tun, als neue Herausforderung beschäftige ich mich seitdem mit Finanzplänen, Fortbildungsthemen (jetzt die vom Bundesschiedsamtsseminar, von der Landesvereinigung ist mir das Thema ja schon lange geläufig) und Personalführung der Geschäftsstelle.
Aktuelles 2020
Das Jahr 2020 kann man eigentlich auch abhaken, daher fällt dieser Bericht sehr kurz aus.
Ich hatte gerade wieder angefangen, Schiedsfälle zu bearbeiten und es stand eine hochkomplexe Familienmediation an. Die erste Sitzung hatte begonnen, viele weitere sollten folgen.
Doch dann kam Corona und die gesamte Welt, nicht nur meine eigene, geriet aus den Fugen.
Die Stadtverwaltung untersagte uns Schiedspersonen den Zutritt zu ihren Amtsräumen, ab April gab es keine Verhandlungen mehr, angefangene Fälle wurden ruhend gestellt, „bis auf weiteres“, wobei niemand sagen konnte, was das genau hieß.
Die Familienmediation erledigte sich ebenfalls, das Überleben und das Anpassen an die neue Situation waren wichtiger als das Beilegen von Streitigkeiten.
Auch der Schulungsbereich der Landesvereinigung NRW lag brach, alle Termine wurden gecancelt. Neue Schiedspersonen konnten eh nichts tun, aber alle im Lauf des Jahres vereidigten Schiedspersonen mussten auf die ihnen zustehenden und absolut wichtigen Fort- und Ausbildungsmaßnahmen verzichten.
Ein organisatorischer Kraftakt war die trotz Corona von der Landesvereinigung NRW durchgeführte Landesausschusssitzung in Münster im Sommer. Tests, Masken, abgetrennte Räumlichkeiten beherrschten diese Veranstaltung. Das Foto vom neu- bzw. wiedergewählten Vorstand im Historischen Rathaus von Münster, auf dem wir Vorstandsmitglieder mit Masken und mit 2 Metern Abstand an der langen Wand des Rathaussaales posierten, zeigt ein bisschen, wie damals die Situation war.
Gegen Ende des Jahres beschlossen wir, in 2021 unsere Grund- und PC-Kurse online durchzuführen. Außerdem kristallisierte sich heraus, dass es demnächst Impfstoffe gegen das Covid-Virus geben sollte. Mit meiner Vorerkrankung aus 2019 gehörte ich zu den so genannten vulnerablen Gruppen, für mich war eine Impfung obligatorisch und ich habe nie daran gezweifelt, dass nur die Impfung mir mein Leben zurückgeben würde.
Aktuelles 2019
Über das Jahr 2019 kann man in beruflicher Hinsicht nicht viel Gutes sagen, es war mein persönliches Annus Horribilis. Bis Mitte Mai lief alles recht normal, obwohl es mir schon seit Anfang des Jahres nicht richtig gut ging. Ich war oft schlapp und hatte Probleme, die Hindenburgstraße in Mönchengladbach und auch die Bergstraßen in unserer zweiten Heimat Mallorca hoch zu laufen. Das kannte ich nicht von mir, aber man denkt ja immer, es wird schon nichts sein und macht weiter wie bisher.
Mitte Mai bin ich dann mehrmals mit sogenannten Absencen zusammengeklappt und wurde an einem Freitagnachmittag, wann auch sonst, in die Intensivstation der Kardiologie eingeliefert. Dort stand sehr schnell fest, dass ich einen Herzschrittmacher brauchte, weil die elektrischen Impulse, die mein Herz zum Schlagen brachten, teilweise komplett ausgefallen waren.
Bei der Abschlussuntersuchung nach der Schrittmacherimplantation bekam ich die Diagnose „hochgradige Aortenklappenstenose“ und die Empfehlung, die Klappe zeitnah austauschen zu lassen. Das passierte im Juni in Bad Oeynhausen. Dort entdeckte man zusätzlich noch ein Aortenaneurysma, so dass die OP kein Spaziergang war.
Nach zwei Wochen in Bad Oeynhausen ging es für drei Wochen in die Reha im Herzpark Mönchengladbach und ab September begann ich dann, mir Stück für Stück mein altes Leben zurückzuholen.
An Arbeit war in dieser Zeit natürlich nicht zu denken, ich hatte ein paar telefonische Beratungen und Coachings und ich habe am Tag der Einlieferung auf die Intensivstation noch mit dem damaligen Direktor des Amtsgerichts Mönchengladbach-Rheydt die für die nachfolgende Woche anstehende Dienstbesprechung der Schiedspersonen vorbereitet. Ansonsten hatte ich mich bis Jahresende von meiner Verpflichtung als Schiedsfrau beurlauben lassen.
In dieser Zeit kamen mir auch ernsthafte Zweifel, ob ich diese Tätigkeit überhaupt weiter ausführen wollte. Die Nachbarschaftskonflikte erschienen mir im Vergleich zu dem, was mir passiert war, banal und unwichtig. Ich hatte gemerkt, dass auch meine Kräfte nicht unendlich waren und die Sache auch durchaus hätte anders ausgehen können. Gesundheit und eine wunderbare Beziehung zu meinem Mann, der die ganze Zeit über an meiner Seite war, sind das, was wirklich zählt.
Hinzu kam, dass Mitte 2020 meine zweite Amtszeit als Schiedsfrau endete und ich mir bis Januar Bedenkzeit ausgebeten hatte, ob ich weitermachen wollte oder ob die Stadt einen Nachfolger suchen sollte.
Doch dann kam Anfang des Jahres 2020 eine hochinteressante Mediationsanfrage und auch im Schiedsamt lief es wieder an. Und ich fühlte das altbekannte Kribbeln, mich dieser Herausforderung wieder zu stellen.
Also: es geht weiter!
Aktuelles 2018
Im Jahr 2018 bekam ich einen umfangreichen Mediationsauftrag von der HR-Abteilung eines großen Unternehmens in der Nähe meiner Heimatstadt Mönchengladbach. Es gab massive Probleme innerhalb eines für das Auftragsmanagement der Firma zuständigen Teams, bestehend aus etwa 10 Herren und Damen. In den vor den eigentlichen Mediationssitzungen geführten Einzelgesprächen kristallisierte sich sehr schnell heraus, dass der Teamleiter für einen Großteil der Verstimmungen verantwortlich war. Es hatten sich unter den Mitarbeitern zwei Lager gebildet, das eine Lager betrachtete die Aktionen des Teamleiters relativ gleichmütig und verstand nicht, warum die Mitglieder des anderen Lagers das Thema so ernst nahmen, dass die Produktivität rapide beeinträchtigt war. Der massive Rückgang im Auftragseingang war der Geschäftsleitung aufgefallen, die danach die Personalabteilung anwies, nach den Ursachen zu suchen. Als klar war, dass genügend Auftragspotential vorhanden war, dieses aber nicht in der gewohnten Schnelligkeit und Qualität abgearbeitet wurde, begann der Personalchef mit der Suche nach einer auf Wirtschaftsmediation spezialisierten Mediatorin. Die Wahl fiel auf mich, weil mich ein Bekannter des Personalchefs in einem meiner Vortrage gehört hatte.
Das Einzelgespräch mit dem Teamleiter offenbarte mir massive Diskrepanzen zwischen seiner Sichtweise und der seiner Teammitglieder. Einmal mehr stellte sich heraus, dass die subjektive Wahrnehmung eines einzigen Sachverhaltes je nach Person massiv unterschiedlich ausfiel.
In mehreren Mediationssitzungen gelang es mir, die durch die unterschiedlichen Wahrnehmungen entstandenen Missverständnisse herauszuarbeiten und eine Vereinbarung zur künftigen Wahrung des Friedens in der Abteilung zu erstellen.
Allerdings bekam ich nur wenige Wochen nach dem Ende meiner Tätigkeit die Information, dass der Teamleiter kurzfristig das Unternehmen verlassen hatte. Weiteres erfuhr ich leider nicht.
Abgesehen von zahlreichen weiteren Mediatonen und Schlichtungen gab es für mich in 2018 eine neue Aufgabe: ich wurde zur Schulungsbeauftragten der Landesvereinigung NRW im BDS ernannt, eine Arbeit, die mir viel Freude bereitet, weil ich Kontakt nicht nur zu den etwa 1200 aktiven Schiedspersonen in NRW bekomme, sondern auch zu den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der knapp vierhundert NRW-Kommunen, die ihre Schiedspersonen zu den Schulungen schicken.
Aktuelles 2017 und Akzente
Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Ich merke es an vielen kleinen Dingen, aber auch daran, dass ich mittlerweile im 8. Jahr als selbständige Mediatorin und im 5. Jahr als Systemischer Coach tätig bin. Ich habe den Schritt in die Freiberuflichkeit bisher keinen Tag bereut. Die Arbeit mit Menschen macht mir viel Freude, ich finde es faszinierend, wie mich jeder einzelne Schiedsfall, jede Mediation und jedes Coaching vor neue Herausforderungen stellt. Jeder Fall ist anders, jede Konstellation für sich einzigartig.
Welche Akzente möchte ich in 2017 in meiner Arbeit setzen? Einige Konstanten bleiben natürlich, auch wenn man zu Beginn eines Jahres nicht abschätzen kann, ob die Mediationen überwiegen werden oder die Coachingmandate, doch auch in diesem Jahr werden diese drei Bereiche meine Arbeit prägen: Schlichtungen im Rahmen meiner ehrenamtlichen Arbeit als Schiedsfrau für Mönchengladbach-Wickrath, Mediationen und individuelle Coachings, immer wieder auch als Vorbereitung auf die erfolgreiche Teilnahme an einer Mediation.
Gleichzeitig treibe ich den schon seit vielen Jahren von mir aktiv gelebten Netzwerkgedanken voran: neben der Kooperation mit verschiedenen Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfungsunternehmen, die mir Mediationsaufträge in den Bereichen Trennung/Scheidung und Unternehmensnachfolge vermitteln, bin ich seit Anbeginn meiner freiberuflichen Tätigkeit in verschiedenen Business-Netzwerken für Frauen aktiv. Bis 2012 war das der B.F.B.M. (Bundesverband der Frau in Business und Management e.V.), seit 2013 der Mönchengladbacher Phoenix BusinessClub für Frauen e.V., den ich als Gründungsmitglied und bis 2015 als Stellvertretende Vorsitzende aktiv mitgestaltet habe. Einmal im Monat treffen sich Unternehmerinnen, Freiberuflerinnen und Angestellte in Führungspositionen aus den unterschiedlichsten Branchen zum Austausch und zur Horizonterweiterung. Viele fruchtbare Kooperationen haben sich aus diesen Netzwerken bereits ergeben.
Ganz aktuell habe ich bei Phoenix eine Rechtsanwältin kennengelernt, die das Thema „Hunderecht“ als einen ihrer Schwerpunkte gewählt hat. Hier bietet sich natürlich eine Zusammenarbeit aufgrund meines Spezialthemas „Mediation rund ums Tier“ an. Dort, wo eine Mediation aufgrund von mangelnder Konsensbereitschaft oder zu weit auseinanderliegenden Positionen zum Scheitern verurteilt ist, bleibt nur noch der Gang zum Gericht, um einen Konflikt zu klären. Geht es beispielsweise um Probleme mit einer nicht zahlenden Tierversicherung oder Ansprüche gegen eine Tierklinik, kann eine Mediatorin oft nicht weiterhelfen. Gut, wenn man für diesen Fall eine Spezialistin an der Hand hat. Die Verlinkung zur Kanzlei von Brigitte Vosen finden Sie in Kürze unter dem Button „Links“.
Was liegt mir für 2017 persönlich am meisten am Herzen?
Das ist eindeutig das Schiedsamt. Diese älteste vorgerichtliche Streitschlichtungsinstitution stammt aus dem alten Preußen und diente ursprünglich dazu, den Menschen in ländlichen Regionen den Zugang zum Justizapparat zu ermöglichen. Heute steht das Schiedsamt jedem ratsuchenden Bürger offen und befasst sich neben dem großen Thema der Nachbarschaftsstreitigkeiten auch mit sogenannten Antragsdelikten wie Körperverletzung, Sachbeschädigung, übler Nachrede (auch im Internet) und Bedrohung. Streitschlichtung mit den Methoden der Mediation, für kleines Geld, mit kurzfristig zu vergebenden Terminen und der Aussicht, den Konflikt einvernehmlich und nachhaltig zur Zufriedenheit beider Parteien zu lösen sind die unschlagbaren Vorteile des Schiedsamtes. Neben der Bearbeitung der Fälle aus meinem eigenen Bezirk engagiere ich mich in der Verbandsarbeit im BDS (Bund deutscher Schiedsmänner und -frauen) mit dem Ziel, den Bekanntheitsgrad des Schiedsamtes als Teil des Justizapparates unseres Landes zu erhöhen und meine durchweg ehrenamtlich arbeitenden Kolleginnen und Kollegen in allen Belangen zu unterstützen. Als Vorsitzende der Bezirksvereinigung der Schiedspersonen im Landgerichtsbezirk Mönchengladbach sowie als Schriftführerin im Landesvorstand NRW des BDS kann ich Vieles aktiv mitgestalten und Neues bewirken. Insbesondere die Ausbildung von Schiedspersonen in der Beherrschung mediativer Techniken liegt mir am Herzen. Schiedspersonen müssen nicht nur die für ihre Arbeit wichtigsten Gesetze kennen, sondern sich auch mit der empathischen Seite ihres Amtes auseinandersetzen. Methoden der Gesprächsführung, aber auch die faszinierende Wissenschaft des Gesichterlesens, die Mimikresonanz, gehören dazu. Das Ziel für 2017 ist es, die Erlangung von Fertigkeiten in diesen Bereichen in den Ausbildungskanon der Schiedspersonen weiter zu integrieren. Für neue Schiedspersonen im Landgerichtsbezirk Mönchengladbach veranstalte ich regelmäßige Einsteiger-Workshops, in denen die Grundlagen der Bearbeitung eines Schiedsfalles von der Antragsaufnahme bis zur Endabrechnung vermittelt werden.
Sie sehen, es gibt in jedem Jahr Neues zu tun. Gehen wir es an…..
Aktuelles 2016
Das Jahr 2015 war geprägt von einer Vielzahl von Mediationen und Schlichtungsgesprächen in unterschiedlichsten Bereichen. Als Schiedsfrau konnte ich zur Beilegung vieler Nachbarschaftskonflikte sowie von Antragsdelikten wie Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung beitragen. Hinzu kamen einige Mediationen im Bereich der Familie, Konflikte im Zusammenhang mit Scheidungen, sowie Streitigkeiten in Unternehmen. Außerdem nahm mich meine Arbeit als Vorsitzende der Bezirksvereinigung Mönchengladbach der Schiedsleute stark in Anspruch. In meinem ersten Jahr in diesem Amt galt es, mir einen Überblick zu schaffen und Akzente für meine ganz persönliche Art, dieses Amt auszufüllen, zu setzen.
Was gibt es Neues im Jahr 2016, wo möchte ich die Schwerpunkte meiner Arbeit setzen? Neben der Durchführung von Mediationen und Schlichtungsgesprächen möchte ich auch wieder mehr Zeit in die Vortragsarbeit investieren.
Daher zunächst, wie bereits im letzten Jahr angekündigt, die Details zu meinem Vortrag in der Familienbildungsstätte Rheydt.
Am Donnerstag, dem 10. März 2016, 19:00 Uhr, biete ich eine anderthalbstündige Infoveranstaltung zum Thema „Mediation – eine Form der alternativen Konfliktlösung“ an.
Veranstaltungsort ist die Familienbildungsstätte Mönchengladbach-Rheydt, Anna-Ladener-Haus, Odenkirchener Str. 3a, 41236 Mönchengladbach.
Anmeldungen bitte unter der Kursnummer 16-2237800 telefonisch unter 02166 / 623 120 oder per Mail unter info@fbs-mg.de
„Die Methode der Mediation, Vermittlung in Konflikten durch einen allparteilichen Dritten, gibt es bereits seit Menschengedenken. Seit den 1980er Jahren ist die Mediation als Alternative zu Gerichtsverfahren auch in Deutschland immer populärer geworden. Im Kurs erhalten Sie einen Überblick über die Geschichte der Mediation und das Verfahren sowie seine Möglichkeiten zur Erlangung einer einvernehmlichen Lösung und nachhaltigen Streitbeilegung. Praktische Beispiele aus der Arbeit der Mediatorin in den Bereichen Familie, Trennung, Scheidung, Unternehmen und Nachbarschaftsstreitigkeiten runden den Abend ab.“
Ein Thema, das mich in den letzten Monaten mehr und mehr fasziniert, und über das ich gern mehr wissen möchte, ist die Mimikresonanz. Was verrät uns der Gesichtsausdruck unseres Gegenübers über seine aktuelle emotionale Befindlichkeit? Wie kann ich Wahrheit von Unwahrheit unterscheiden? Welche Emotion wird durch welche Mimik ausgedrückt, und dies nicht nur in unserem westlichen Kulturkreis, sondern weltweit in allen Kulturen auf die gleiche Art und Weise? Die Wissenschaft der Mimikresonanz kann nicht nur für das Gelingen einer Mediation wertvolle Erkenntnisse liefern, sondern in jeder Gesprächssituation, egal in welchem Kontext sie verläuft. Sehr häufig machen wir die bewusste „gute Miene zum bösen Spiel“, das bedeutet, unsere Aussagen stimmen nicht mit unseren Gefühlen überein. Eine Aussage jedoch, die wir nicht aus tiefstem Herzen und Überzeugung tätigen, sondern, weil es in der jeweiligen Situation eben nicht anders möglich erscheint, hat einen weitaus geringeren Stellenwert, als wenn wir wirklich meinen, was wir sagen.
Ich hatte Ende letzten Jahres die Gelegenheit, einen Vortrag von Thorsten Springauf zum Thema Mimikresonanz zu hören und freue mich sehr, diesen Referenten am 03.09.2016 im Kreise der Schiedspersonen der Bezirksvereinigung Mönchengladbach im BDS e.V. (Bund deutscher Schiedsmänner und –frauen) vorstellen zu können. An dieser Veranstaltung können nur vereidigte Schiedspersonen teilnehmen, wenn Sie aber Interesse an einem Vortrag oder einem ganztägigen Workshop mit Thorsten Springauf haben, sprechen Sie mich an, ich vermittle Ihnen gern den Kontakt.
Aktuelles 2015
Das Jahr 2015 ist geprägt von zahlreichen anspruchsvollen Mediationen und Schlichtungsfällen. Jeder Fall ist einzigartig, jede Personenkonstellation individuell, jede Sachlage erfordert akribische Einarbeitung, sowohl in den jeweiligen Konflikt als auch in die dahinterstehenden Gesetze und Gegebenheiten. Der Erzielung einer Einigung in der Schlichtung und der Abschluss einer Vereinbarung nach erfolgreicher Mediation gebührt mein vorrangiges Interesse. Deshalb ist meine Vortragstätigkeit in 2015 etwas zu kurz gekommen.
Für März 2016 steht jedoch zunächst eine anderthalbstündige Informationsveranstaltung zum Thema „Mediation“ bei der Familienbildungsstätte Mönchengladbach an. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Im Lauf des Jahres sollen weitere Veranstaltungen und Workshops folgen. Mein Ziel ist es, den Menschen dieses großartige Instrument zur nachhaltigen und sanften Konfliktlösung nahezubringen, ihnen zu verdeutlichen, dass Mediation in unendlich vielen Bereichen unseres Lebens ein probates Mittel ist, Konflikte dauerhaft zu lösen und, mehr noch, bestehende Verbindungen nachhaltig zu verbessern und zu festigen.
Aktuelles 2014
Auch für 2014 freue ich mich auf neue Herausforderungen im Bereich der Mediations- und Coaching-Arbeit.
Mein Ziel für das neue Jahr ist es, das Verfahren der Mediation im freien Beruf, aber auch im Schiedsamt einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Deshalb stehen schon jetzt einige Veranstaltungstermine fest.
Aus dem Alltag einer Schiedsfrau
Familienbildungsstätte Rheydt
Odenkirchener Str. 3, 41236 Mönchengladbach
Montag, 10. Februar 2014, 19:00 Uhr
Frauentalk – eine Veranstaltungsreihe von und mit Kerstin Rau-Bertholdt, FBS MG-RY
„Schlichten statt Richten“
Katholisches Forum
Bettrather Str. 22, Mönchengladbach
12. März 2014 - 19:00 Uhr
Infoabend zum Thema Mediation und Schiedsamt gemeinsam mit Jürgen Fallasch, Schiedsmann und Mediator, Düsseldorf
Frühjahrsausstellung Mönchengladbach
Schlichten statt Richten: Das Schiedsamt als Institution für jeden ratsuchenden Bürger
Messegelände Nordpark, 05.-13. April 2014, 10:00 - 18:00 Uhr, Messestand in Halle 5/6
„Schlichten statt Richten“
Katholisches Forum
Bettrather Str. 22, Mönchengladbach
10. September 2014 - 19:00 Uhr
Infoabend zum Thema Mediation und Schiedsamt gemeinsam mit Jürgen Fallasch, Schiedsmann und Mediator, Düsseldorf
Arbeitsgemeinschaft Mediation am Landgericht Düsseldorf
Das Schiedsamt heute – Termin wird noch bekanntgegeben
Was liegt sonst noch an?
Das abgelaufene Jahr 2013 hat neben einigen hochinteressanten Mediationen und Coaching-Mandaten sowie zahlreichen Einsätzen als Schiedsfrau für mich persönlich eine neue Aufgabe gebracht.
Nach dem altersbedingten Ausscheidens des bisherigen 1. Vorsitzenden der Bezirksvereinigung der Schiedsmänner und –frauen im Amtsgerichtsbezirk Mönchengladbach, Karl-Heinz Hagen, wurde ich vom Vorstand zu seiner Nachfolgerin bestimmt. Seit Anfang 2011 bekleidete ich das Amt der Geschäftsführerin, das heißt ich war für die allgemeine Organisation innerhalb der Bezirksvereinigung Mönchengladbach zuständig. Diese umfasst neben den für die Amtsgerichte Mönchengladbach und Mönchengladbach-Rheydt tätigen Schiedspersonen auch die der Bezirke Grevenbroich, Erkelenz und Viersen.
Insgesamt gehören unserer Bezirksvereinigung etwa 50 Schiedspersonen an.
Seit November 2013 kümmere ich mich als 1. Vorsitzende verstärkt um den Stellenwert unserer Bezirksvereinigung innerhalb der Landesvereinigung NRW. Es gibt innerhalb von NRW insgesamt 22 Bezirksvereinigungen, meine künftige Aufgabe besteht darin, die Interessen „meiner“ Schiedsleute innerhalb der Landesvereinigung angemessen zu vertreten.
Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und bin sehr dankbar über die Unterstützung, die ich bisher durch die anderen Vorstandsmitglieder hier in Mönchengladbach erfahren durfte, allen voran danke ich an dieser Stelle Heinz Otto Schnier, der voraussichtlich für die nächsten Jahre in Personalunion die Aufgaben des 2. Vorsitzenden und des Geschäftsführers übernommen hat.
Für die Amtsperiode 2014 – 2018 bin ich vom Landgericht Mönchengladbach als Hilfsschöffin ausgewählt worden. Das bedeutet, dass ich keiner bestimmten Kammer zugeteilt bin, sondern immer dort eingesetzt werde, wo ein Hauptschöffe ausgefallen ist. Die Schöffen haben den gleichen Stellenwert wie ein Richter und werden ausschließlich in Strafsachen, in denen eine Freiheitsstrafe in Betracht kommt, eingesetzt.
Auch dies ist eine für mich völlig neue und sehr reizvolle Aufgabe und sicherlich eine große Herausforderung.
Der gute alte Schiedsmann ist immer noch da – das große Motto des Jahres 2013
Neben meiner normalen Arbeit als Mediatorin und Systemischer Coach steht das Jahr 2013 bis jetzt vor allem im Zeichen des Schiedsamtes. Immer wieder erlebe ich es, dass die Menschen gar nicht mehr wissen, dass es den guten alten Schiedsmann aus dem 19. Jahrhundert immer noch gibt. Gut, er ist ein bißchen moderner geworden, hat sich der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung angepaßt, indem er nicht mehr wie früher stadt- oder dorfbekannt ist, aber nichtsdestrotrotz sind wir Schiedsleute in NRW nach wie vor eine fest verankerte Institution der Gerichtsbarkeit.
Wir schlichten nach dem Verfahren der Mediation sowohl in Strafsachen wie leichte Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch als auch in bürgerlich-rechtlichen Streitigkeiten mit Schwerpunkt Nachbarschaftskonflikte. Meine Arbeit als Schiedsfrau leiste ich ehrenamtlich, dadurch ist gewährleistet, dass sich jeder Bürger die Beantragung eines Schiedsverfahrens erlauben kann. Meine Kollegen und ich nehmen bei Bedarf Vor-Ort-Termine wahr und führen vor der eigentlichen Schlichtung Einzelgespräche mit allen beteiligten Parteien. Die Vergleiche, die wir durch die Erarbeitung einer einvernehmlichen Lösung des Konflikts seitens der Parteien erzielen, sind einem richterlichen Urteil gleichzusetzen, sie sind ein über 30 Jahre vollstreckbarer Titel.
Eins meiner großen Ziele im Jahr 2013 ist es, die Institution Schiedsamt wieder mehr ins Bewußtsein des Bürgers zu bringen. Unter diesem Motto stehen die Interviews, Vorträge und Workshops, die sich mit dem Schiedsamt und dem Verfahren der Mediation beschäftigen.
Natürlich kommen dabei meine Arbeit als Systemischer Coach und als Mediatorin nicht zu kurz.
Mediation und Coaching jetzt auch auf Mallorca
Und hier gibt es eine weitere große Veränderung: seit Ende vergangenen Jahres biete ich meine Mediations- und Coachingtätigkeit auch auf der Sonneninsel Mallorca an, wo ich mir gemeinsam mit meinem Mann für uns beide und für unsere Firma MERLIN Software GmbH ein zweites Standbein geschaffen habe. Möchten Sie daher jetzt Ihren Urlaub nutzen, um sich über anstehende Veränderungen in Ihrem Leben klarzuwerden und brauchen dazu mehr als nur Licht, Wasser und Strand, so können wir gern Coachingtermine individuell für Ihre Urlaubszeit abstimmen.
Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für Mediationen. Meine mallorquinischen Kontaktdaten finden Sie unter der Rubrik Kontakt.
Alles in allem verspricht 2013 ein weiteres an- und aufregendes Jahr zu werden.
Geplant ist ein Themenabend „Weitergeben – Vererben – Verschenken“
Zielgruppe: Unternehmer und Familien mit bestehendem oder zu erwartendem Handlungsbedarf im Bereich Vermögensweitergabe und Unternehmensnachfolge
Mögliche Veranstalter: Banken, Anwaltsvereine, Steuerberatervereinigungen, Handels- und Handwerkskammern, Unternehmerverbände und vieles mehr
Frau Opitz spricht über finanzielle, steuerliche und rechtliche Aspekte der Vermögensweitergabe und Unternehmensnachfolgeregelung. Das Thema wird aus der vorangegangenen Finanzplanung entwickelt. Dies sind die sachlichen Komponenten dieses Themas. Ich referiere über die persönliche und emotionale Komponente, die häufig ein rechtzeitiges und gezieltes Angehen dieser Problematik verhindert. Niemand beschäftigt sich wirklich gern mit der Überlegung, was nach seinem Tod oder nach seiner aktiven Berufslaufbahn mit seinem Vermögen und seinem Unternehmen geschehen soll.
Sehr häufig liegt die Ursache für das Aufschieben solcher wichtigen Vereinbarungen aber auf der Beziehungsebene, sprich im zwischenmenschlichen Bereich. Familiäre Konflikte, Dissonanzen innerhalb der Geschäftsleitung, unterschiedliche Auffassungen über die Art der Vermögensverwaltung oder der Unternehmensführung führen häufig dazu, dass wichtige Entscheidungen nicht oder erst zu spät und dann unter Druck getroffen werden. Hier setzt mein Teil des Vortrages an.
Mediation als „sanfte“ Methode der Streitschlichtung bietet sich überall dort an, wo es darum geht, einvernehmliche und von den Parteien selbst erarbeitete Regelungen zu treffen. Bestehende familiäre Beziehungen oder das Verhältnis von Geschäftspartnern untereinander werden nicht nur nicht beeinträchtigt, sondern häufig sogar verbessert und gestärkt. Die Chance, dass eine selbstbestimmt und eigenverantwortlich getroffene Vereinbarung von den Parteien umgesetzt und mit Leben gefüllt wird, ist um ein Vielfaches höher als bei einer per Gerichtsurteil durchgesetzten Regelung, denn Mediation kennt keine Verlierer.
In meinem Part des Vortrages zeige ich die Möglichkeiten und Chancen von Mediation im Vergleich zu anderen Verfahren der Streitschlichtung auf.
Zurück zu den Anfängen – wieder einmal ein „Auftritt“ in der FrauenZeit
FrauenZeit im Flachs Hof, am 19. März 2013 ab 19 Uhr
Motto: „Sorge dich nicht, lebe!“
Landgasthof Flachs Hof, Merreter 10, 41179 Mönchengladbach
Nachdem ich vor knapp zwei Jahren die Reihe „FrauenZeit“ mit aus der Taufe gehoben habe und bei der Premierenveranstaltung eine Lesung aus meinem Buch „Auszeit“ gehalten habe, konnte ich in der Presse den rasanten Aufstieg dieser speziell für Frau konzipierten und von den Initiatoren Marlies Rennertz (Modehaus No. 21) und Willi Hastenrath (Flachs Hof) perfekt umgesetzten Veranstaltungsreihe mitverfolgen. Mittlerweile hat die FrauenZeit auch Ableger bekommen, es gibt den FrauenTalk, und es haben verschiedene mehrtägige Reisen zu unterschiedlichen, aber höchst attraktiven Zielen (Mallorca, Irland) stattgefunden.
Umso mehr hat mich die Anfrage von Frau Rennertz gefreut, ob ich nicht Lust hätte, auf der ersten FrauenZeit in 2013 etwas über die Mediation zu erzählen.
Unter der Überschrift „Konflikte lösen ohne Streit“ werde ich darstellen, wie man Auseinandersetzungen der vielfältigsten Natur mit dem Verfahren der Mediation nachhaltig, kostengünstig und außergerichtlich lösen kann. Damit es nicht zu theoretisch wird, werde ich das Ganze mit einigen Fallbeispielen untermauern. Sowohl aus meiner Arbeit als Schiedsfrau als auch aus der freien Mediationspraxis bieten sich eine ganze Menge spannender Fälle an.
Außer mir kommen noch andere Referentinnen, abgerundet wird das Ganze durch eine Modenschau des Modehauses No. 21 und natürlich durch ein von Willi Hastenrath gezaubertes 3-Gang-Wellnessbüfett.
Kosten für diese nicht alltägliche Veranstaltung: €26,90 pro Person.
Melden Sie sich an, meine Mitstreiterinnen und ich freuen uns auf Sie! Info und Karten gibt es im: Modehaus No. 21, Am Mühlentor 21, 41179 Mönchengladbach, Landgasthof Flachs Hof, Merreter 10, 41179 Mönchengladbach
„Konflikte lösen ohne Streit“ – Motto der Zusammenarbeit zwischen Wolfgang Renno und Gaby Trippen
Die Weichen haben wir schon in langen Vorgesprächen Ende 2012 gestellt, richtig losgehen soll es in diesem Jahr: eine Kooperation mit dem Managementberater und Coach Wolfgang Renno aus Krefeld.
Was genau wir tun? Sie können entweder jetzt hier weiterlesen oder in der Rubrik „Presse“ den Artikel aus dem IHK-Magazin studieren.
Wolfgang Renno, als erfahrener Managementberater und Coach in vielen Großunternehmen mit Schwerpunkt Bankenwirtschaft unterwegs, und ich in meiner Eigenschaft als Wirtschaftsmediatorin und systemischer Coach werden sowohl in der praktischen Fallbearbeitung mit Klienten kooperieren, als auch unser Wissen und unsere Erfahrung in Form von Seminaren, Vorträgen und Workshops anbieten. Ein entsprechendes Programm ist in Arbeit und wird an dieser Stelle vorgestellt werden.
Häufig finden wir in Unternehmen sehr komplexe Konfliktkonstellationen vor. Dass sich nur zwei Personen in einem Unternehmen nicht miteinander verstehen und die restliche Belegschaft hiervon unberührt bleibt, ist eigentlich in unserer Arbeit der Ausnahmefall. Die Firma als komplexes System bedeutet immer auch, dass weitere Personenkreise in das Konfliktgeschehen mehr oder weniger stark involviert sind. Hier hat sich der Einsatz von zwei Experten zur Durchführung der Coaching-Sitzungen und Mediationen bewährt, insbesondere wenn wie in unserem Fall auch das Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern gewahrt ist.
Sie haben ein solches komplexes Konfliktgeschehen in Ihrem Unternehmen? Bitte sprechen Sie uns an, damit wir für Sie eine optimale Lösung entwickeln können.
Sie möchten mehr über moderne Strategien der Konfliktbewältigung wissen? Buchen Sie uns für ein Seminar oder für einen Workshops, wir freuen uns auf Sie und Ihre Kollegen!
Kontaktaufnahme entweder telefonisch unter 02166 999 750 oder per Mail unter info@konflikt-als-chance.de oder info@renno.com
Rückblick auf 2012
„Mediation der sanfte Weg zur Einigkeit“
Unter diesem Titel berichtete das Fachmagazin „Rheinlands Reiter + Pferde“ in seiner Dezemberausgabe über meine Arbeit als Mediatorin. Eines meiner Spezialgebiete ist ja die „Mediation rund ums Tier“, hier habe ich in den letzten Jahren schon viele facettenreiche und spannende Konfliktfälle auf dem Tisch gehabt. Der Pferdesport mit seinen vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten bietet ein riesiges Feld an Konfliktsituationen: Ärger zwischen Stallbetreiber und Pferdebesitzern, Probleme nach dem Pferdekauf, Stress mit der Reitbeteiligung, Streit im Vorstand des Reitervereins, um nur einige zu nennen. Sicherlich kann man Anwälte und Gerichte bemühen und dabei viel Nerven und auch Geld loswerden. Am Ende einer solchen Aktion stehen dann häufig einschneidende Veränderungen für Reiter und Pferd. Hat man sich mit dem Stallbesitzer nicht geeinigt, bleibt oft nur noch der Umzug in einen anderen Stall. Während ein Ortswechsel für das Pferd sehr stressig, im Extremfall sogar gesundheitsgefährdend werden kann, so muß sich auch der Reiter an neue Gegebenheiten, neue Reiterkameraden und eine neue Umgebung gewöhnen. Hat man es jedoch geschafft, mit Hilfe einer Mediation gemeinsam und einvernehmlich eine Lösung zum Wohl aller Beteiligten, ganz besonders aber zum Wohl des Pferdes, zu erarbeiten, so ist das Damoklesschwert Umzug meist dauerhaft gebannt.
Sie finden diesen Artikel in der Rubrik Presse
Vortrag im Frauennetzwerk der Stadt Mönchengladbach
Im Rahmen der von der Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach organisierten Netzwerktreffen für die Vertreterinnen von Institutionen, Organisationen sowie Frauenverbänden in Mönchengladbach werde ich am Mittwoch, dem 24. Oktober 2012, um 15:30 Uhr im Sitzungssaal des Kreuzherrenklosters, Klosterstr. 12, 41189 Mönchengladbach, einen Vortrag zum Thema „Aus dem Alltag einer Schiedsfrau“ halten.
Seit Juli 2010 bin ich als Schiedsfrau für den Stadtbezirk Mönchengladbach West / 2 tätig. Dieser Bezirk umfasst Wickrath und die umliegenden Gemeinden. Die Tätigkeit der Schiedsfrau unterscheidet sich nur unwesentlich von meiner Arbeit als Mediatorin, zumal es im Schiedsamtswesen in den letzten Jahren einen eindeutigen Paradigmenwechsel gegeben hat. Schiedspersonen sind heute angehalten, nicht mehr wie früher ähnlich wie Richter zu arbeiten, sondern ihre Verhandlungen als Mediationen zu führen. Dies wird bereits dadurch deutlich, dass es im Formulardeutsch der Ladungen und Protokolle nicht mehr „Schiedsverhandlung“, sondern „Schlichtungsverhandlung“ oder „Schlichtungstermin“ heißt. Wie in der Familien- oder Wirtschaftsmediation, so geht es auch im Schiedsamt darum, dass die Parteien gemeinsam und einvernehmlich eine Lösung für ihren Konflikt entwickeln, mit der alle Beteiligten zufrieden sind und gut leben können. Allerdings, und darin liegt ein großer Unterschied zur normalen Mediation, sind die am Ende der Verhandlung erarbeiteten Vergleiche rechtsverbindliche Titel und somit 30 Jahre lang vollstreckbar. Auch können sie nicht rückgängig gemacht werden.
Das Schiedsamt und die für den jeweiligen Wohnort zuständige Schiedsperson ist für jeden ratsuchenden Bürger da. Die Schiedsperson entscheidet im Gespräch mit dem Bürger, ob sein Anliegen geeignet ist, um in einer Schlichtungsverhandlung bearbeitet zu werden. Typische Schiedsamtsfälle kennen wir aus dem großen Bereich der Nachbarschaftsstreitigkeiten, aber auch Straftaten wie Beleidigungen, leichte Körperverletzung, Haus- oder Landfriedensbruch, Sachbeschädigung oder Verletzung des Briefgeheimnisses fallen in den Bereich der Schiedsperson.
In meinem Vortrag werde ich den Ablauf eines Schlichtungsverfahrens von der Antragstellung bis zum (nicht immer möglichen) Vergleich skizzieren und über einige besonders interessante Fälle aus meiner Praxis berichten.
Die Veranstaltung richtet sich nur an Mitglieder des Frauennetzwerkes der Stadt Mönchengladbach, sehr gerne halte ich diesen Vortrag, wie auch die anderen Vorträge zum Thema Mediation und zum Großthema NaSchMed, auch in anderen Institutionen, Organisationen und Unternehmen.
Sprechen Sie mich jederzeit an, ich freue mich!
Konfliktmediation – Konfliktcoaching: wie passt das zusammen?
Seit einigen Monaten habe ich mein Angebot um ein professionelles Konfliktcoaching erweitert. Hierbei helfe ich den Parteien im Vorfeld einer Mediation in gezielten Einzelgesprächen dabei, sich ihrer Wünsche und Ziele im Hinblick auf den speziellen Konflikt, aber auch auf ihre allgemeine Situation bewusst zu werden. Mehr dazu finden Sie unter Mein Angebot
Aktuelles 2011
Es gibt einige neue Projekte, die im Laufe des Jahres 2011 verwirklicht werden.
Ziel ist es, der Bevölkerung die Themen Mediation und Schiedsamt nahezubringen. Obwohl Mediation seit einiger Zeit angeblich in aller Munde ist und Bestrebungen existieren, das Verfahren Mediation als vorgerichtliche oder alternative Möglichkeit der Streitschlichtung auch im Gesetz stärker zu verankern, sprechen die aktuellen Fallzahlen leider eine andere Sprache. Dabei ist Mediation eine hochinteressante Möglichkeit, Konflikte so beizulegen, dass ein Fortbestehen der vorhandenen Beziehungen möglich ist. Dies können Beziehungen auf nachbarschaftlicher, aber auch auf geschäftlicher und familiärer Ebene sein.
Meine beiden Projekte für 2011 beschäftigen sich genau damit.
NaSchMed in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Mediator und Schiedsmann Jürgen Fallasch
Zielgruppe: Jedermann, denn jeder ist Mitmensch und Nachbar
Mögliche Veranstalter: Bürgerhäuser, Mehrgenerationenhäuser, Familienbildungsstätten, Volkshochschulen, Freizeiteinrichtungen und vieles mehr
Geplant ist eine dreiteilige Vortragsreihe unter dem Thema „NaSchMed – Erfolgreiche Wege zur nachhaltigen Streitschlichtung“.
Jeweils ein Abend ist den Themen „Nachbarschaft“, „Schiedsamt“ und „Mediation“ gewidmet.
In Zusammenarbeit mit Kerstin Opitz CFEP, Vermögensbetreuerin, EFC Financial Planning Köln.
Aktuelles 2010
Infobörse für Frauen
Am 6. November 2010 findet die jährliche Infobörse für Frauen, veranstaltet von der Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach im Rahmen der Frauenaktionstage 2010, statt.
Von 11 bis 16 Uhr können sich interessierte Frauen Informationen und Anregungen zu allem, was mit dem diesjährigen Motto „Wo bin ich zuhause? Lebensräume – Lebensträume“ zu tun hat, holen.
Veranstaltungsort ist die City-Kirche am Alten Markt, Mönchengladbach.
Ich werde im Rahmen dieser Veranstaltung von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr einen Thementisch unter der Überschrift „Streit mit der Nachbarin – was tun?“ moderieren und dort Informationen zu Mediation im Allgemeinen und Mediation in meiner Funktion als Schiedsfrau für den Bezirk Mönchengladbach-Wickrath geben.
Nachbarschaftstreit ... was tun? Die alltäglichen Konflikte lösen
Der Streit ums Putzen des gemeinsamen Treppenhauses, der Streit, wenn Radio oder Fernsehen den Mitbewohner stören, der Streit, wenn Nachbars Hecke auf das eigene Grundstück wuchert, sind alltägliche Vorkommen und können im sozialen Zusammenleben erhebliche Konflikte heraufbeschwören. Im Rahmen der Frauenaktionstage wird Mediatorin Gaby Trippen und B.F.B.M.-Mitglied einen Thementisch moderieren, an dem es um diese täglichen Probleme geht und wird Lösungsansätze diskutieren.
Die diesjährige Infobörse für Frauen hat sich das Thema „Wo bin ich zuhause? Lebensräume – Lebensträume“ gegeben. Veranstaltungsort und Zeit: Samstag, 6. November 2010, 11 bis 16 Uhr, Citykirche am Alten Markt. Neben zahlreichen Institutionen und Vereinen in Mönchengladbach wird auch der Bundesverband der Frau in Business und Management e.V. Regionalgruppe Mönchengladbach mit einem Infostand und einigen Mitgliedern vertreten sein. Gaby Trippen: Mediation „Streit mit der Nachbarin – was tun?“ Beginn 14.30 Uhr.
Weitere Informationen: www.frauenaktionstage-mg.de «» B.F.B.M. - Mönchengladbach
Mediation in Theorie und Praxis
Vortrag „Mediation in Theorie und Praxis“, Montag, 15.11.2010, 19 Uhr, Dorint Hotel Mönchengladbach
Auf Einladung des B.F.B.M. (Bundesverband der Frau in Business und Management), Regionalgruppe Mönchengladbach, deren Mitglied ich seit vielen Jahren bin, werde ich im Rahmen des monatlichen Gruppentreffens einen Vortrag über Mediation halten. Ziel dieses Vortrages ist, Ihnen einen Überblick über das Verfahren Mediation, seine Charakteristika und Anwendungsgebiete zu geben und Ihnen an einem praktischen Beispiel zu zeigen, wie Mediation funktioniert. Der Fokus dieses Abends liegt auf dem Bereich Wirtschaftsmediation. Welche Bedeutung das Verfahren Mediation als alternativer Weg zur Konfliktlösung in Unternehmen heutzutage hat, können Sie auch dem beigefügten Artikel der Rheinischen Post vom 21. September dieses Jahres entnehmen.
Informationen zur Anmeldung zu diesem Vortrag finden Sie unter B.F.B.M. Mönchengladbach



